| Das Energieversorgungssystem beruht auf der Balance zwischen Erzeugung und Verbrauch. Es muss ständig genauso viel Strom produziert wie abgenommen werden. Denn Strom kann nicht gespeichert werden. Zuviel Strom im Netz – zum Beispiel durch den Ausfall eines Verbrauchers – oder zu wenig – verursacht beispielsweise durch plötzlich auftretende Windstille oder einen Kraftwerksausfall– stört dieses Gleichgewicht. Die Folge sind Netzzusammenbrüche. In Österreich stehen wir im internationalen Vergleich sehr gut dar. Dies heißt, dass Totalausfälle bei uns sehr selten vorkommen und Österreich damit eine überdurchschnittlich hohe Versorgungssicherheit aufweist. Zum Beispiel lag im Jahr 2009 die Nichtverfügbarkeit von Strom im Mittel bei 36,65 Minuten für nicht angekündigte Unterbrechungen. Das bedeutet umgekehrt, dass die Versorgung mit Elektrizität in Österreich zu 99,99 Prozent sichergestellt ist. Ein sehr guter Wert! Um dieses hohe Niveau halten zu können, ist es dringend notwendig, entsprechende Rahmenbedingungen und Investitionsanreize für den Ausbau und die Instandhaltung der Netzinfrastruktur zu gewährleisten.
|